Nachrichtenüberblick

 

 

Spendenaufruf

Der Verein Restauratoren ohne Grenzen bezweckt ausschließlich und unmittelbar die Rettung des schriftlichen und graphischen Erbes unter besonderer Berücksichtigung der technologischen Fortschritte im Bereich der Restaurierung.

Im Moment organisiert der Verein eine Hilfsaktion im Irak und bietet Notfallpläne für europäische Archive und Bibliotheken an. Mehr Informationen finden Sie auf der homepage des Vereins.

Im Herbst 2016 brachten die Kollegen aus dem Irak eine Liste dringend benötigten Materials mit. Restauratoren ohne Grenzen versucht seither, die Papiere, Schachteln und andere Dinge entweder über Sachspenden oder über Geldmittel zu beschaffen, um sie im November in den Irak schicken zu können.

Hier ist eine Liste der benötigten Materialien. Bitte wenden Sie sich mit Rückfragen an den Verein.

 


 

Call for papers

El'Manuscript 2018 international freut sich über Einreichungen von Abstracts für die Konferenz.

Beiträge über die Schaffung und Entwicklung von Informationssystemen für die Lagerung,
Beschreibung, Verarbeitung, Analyse und Veröffentlichung von mittelalterlichen und neuzeitlichen
handschriftlichen und gedruckten Texten und dokumentarischen Aufzeichnungen. Jede Person, die diese Ressourcen schafft oder anwendet - Forscher, Lehrer, Mitarbeiter von
Bibliotheken, Museen und Archiven, Programmierer und Studenten - sind willkommen, sich zu beteiligen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 


 

A u f r u f  (Stand: 19.9.2017)

„Verantwortlich für Kultur – Das Wiener Weltkulturerbe muss bleiben!“

Letzte Möglichkeit zur Unterzeichnung vor der Veröffentlichung 

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Aufruf zur Erhaltung des Wiener Weltkulturerbes wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. Es besteht eine letzte Möglichkeit, ihn vor der öffentlichen Bekanntmachung zu unterzeichnen.

Es genügt die Bekanntgabe des Namens, der gewünschten Berufs-/Funktionsbezeichnung und eines Absenderortes an die E-Mail-Adresse: gr@literaturhaus.at

Die Liste der derzeit rund 750 Unterzeichner/innen liegt als PDF bei.

Herzliche Grüße

Gerhard Ruiss

---

Aufforderung an die Stadt Wien und an die jetzige und kommende österreichische Regierung:

Verantwortlich für Kultur – Das Wiener Weltkulturerbe muss bleiben!

Noch für jede österreichische Regierung nach 1945 war Österreich eine „Kulturnation“, für die Regierung der ersten österreichischen EU-Präsidentschaft 1998 sogar eine „Weltkulturnation“. Eine kulturelle Großveranstaltung in Wien am Beginn der Präsidentschaft und eine Publikumsdiskussion mit den Kulturministern und Kulturministerinnen aller EU-Mitgliedsstaaten in Linz sollten das unterstreichen. Auch bei seinem zweiten EU-Vorsitz 2006 präsentierte sich Österreich als, so eine auch sonst gerne gebrauchte Bezeichnung, „Kulturgroßmacht“. Am letzten Tag seiner Präsidentschaft verabschiedete sich Österreich aus Schloss Schönbrunn mit dem „Konzert für Europa“ der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Plácido Domingo.

Die dritte EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 kündigt sich unter vollkommen anderen Vorzeichen an. Wien wurde im Juli dieses Jahres auf Grund eines zu hoch geplanten Hotelneubaus am Heumarkt in der Wiener Innenstadt von der UNESCO auf die Rote Liste der gefährdeten Weltkulturerbe-Stätten gesetzt. Erfolgt keine Reduktion auf die Höhe der umliegenden Gebäude, wird Wien 2018 der Status des Weltkulturerbes für seine Innenstadt aberkannt. 2018 begeht die EU das „Europäische Kulturerbe-Jahr“, Österreich würde als Land der EU-Präsidentschaft die Aberkennung des Wiener Weltkulturerbe-Prädikats als Beitrag dazu „leisten“.

Es ist unerträglich, den kulturellen Ruf Wiens und Österreichs wegen eines einzigen Hotelhochhausprojektes zu verspielen. Es ist unerträglich, dass einem Hotelhochhausneubau größere materielle und ideelle Bedeutung beigemessen werden könnte als dem kulturellen Erbe Wiens und Österreichs. Die Zeit drängt. Bis 1. Februar 2018 kann Wien seine Erhaltungsmaßnahmen für das Wiener Weltkulturerbe der UNESCO bekanntgeben. Wir können nicht abwarten, ob Wien zur Erhaltung seines Weltkulturerbes mehr unternimmt als bisher. Wir können nicht warten, bis sich eine neue österreichische Regierung nach der Nationalratswahl vom 15. Oktober 2017 gebildet hat und sich der Angelegenheit annimmt.

Wir fordern Wien auf, von sich aus aktiv zu werden. Wir fordern die jetzige Regierung und die wahlwerbenden Parteien dazu auf, sich umgehend mit Wien ins Einvernehmen zu setzen und zu bewegen, den drohenden Schaden durch eine Einigung mit der UNESCO von Wien und Österreich abzuwenden. Wir fordern die künftige Regierung dazu auf, sich von Anbeginn an weiter dafür zu verwenden, dass Wien seinen Weltkulturerbe-Status für seine historische Wiener Innenstadt behält.

Gerhard Ruiss, Barbara Frischmuth, Alfred Komarek, Felix Mitterer, Martin Pollack, Michael Köhlmeier, Thomas Maurer, Vladimir Vertlib, Andreas Vitasek, Peter Paul Skrepek, Monika Helfer, Peter Henisch, Heinz Lunzer, Brigitte Rapp, Lydia Mischkulnig, Alois Hotschnig, Elfriede Hammerl, Anna Kim, Erwin Einzinger, Reinhold Bilgeri, Janko Ferk, Ulrike Truger, Ludwig Laher, Marianne Gruber, Renate Welsh, Gabriele Kögl, Evelyn Schlag, Michael Amon, Jochen Jung, Eva Schobel, Jörg-Martin Willnauer, Olga Flor, Bettina Balàka, Margit Schreiner, Kathrin Röggla, Stefan Slupetzky, Peter Paul Wiplinger, Nils Jensen, Sylvia Treudl, Christl Greller, O.P. Zier, Manfred Chobot, Klaus Zeyringer, Ursula Prutsch ...

 


 

Sehr geehrte Mitglieder!

Wir dürfen Sie bereits am 8. Juni im Rahmen unserer gewohnten Programmreihe zu einer Führung durch die Rembrandt-Ausstellung in der Residenzgalerie Salzburg einladen. Am 28. Juni offerieren wir Ihnen einen Vortrag zum Thema „Palmyra geht uns alle an!“ an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen,

der Vorstand

 


 

Call for Papers

Restauratorenblätter - Papers in Conservation 35

imMATERIALität - imMATERIALity

Der Call for Papers für Band 35 der Restauratorenblätter - Papers in Conservation ist eröffnet. Unter dem Titel "imMATERIALität" sollen sowohl theoretische als auch praxisbezogene, bisher nicht publizierte Beiträge zu laufenden oder abgeschlossenen Projekten präsentiert werden. RestauratorInnen, DenkmalpflegerInnen und in anderen kultur- oder naturwissenschaftlichen Bereichen mit facheinschlägigem Bezug Aktive sind eingeladen, ihre Positionen zum breiten Themenschwerpunkt "Material" mit der Fachwelt zu teilen. Dies kann auch die Beschäftigung mit Informationen, die dem Materiellen eingeschriebenen sind, Materialsemantik, Immateriellem, Prozesshaftem oder Flüchtigem umfassen.

Abstracts mit Ausgangslage, Fragestellung, wichtigsten Inhalten, Methoden, und (zu erwartenden) Ergebnissen in Deutsch und Englisch (200-300 Wörter) sind bis 15.04.2017 an redaktion@iic-austria.org zu senden.

Nähere Informationen zum Thema finden Sie hier bzw. unter call for papers.

 

Mit freundlichen Grüßen,

der Vorstand

 


 

Sehr geehrte Mitglieder!

Im Jänner dürfen Sie im Rahmen unserer aktuellen Herbstprogrammreihe zu einer  Führung durch das Depot der Kunstsammlung der Universität für angewandte Kunst Wien einladen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Des Weiteren wird die aktuelle Ausgabe der Restauratorenblätter (Band 34) voraussichtlich Ende Februar erscheinen und unseren Mitgliedern automatisch zugesandt werden. Sollten Sie den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2016 nicht bezahlt haben und möchten den neuen Band dennoch zugesandt bekommen, so bitten wir um Kontaktaufnahme.

Mit freundlichen Grüßen,

der Vorstand

 


 

 

Liebe Mitglieder und Freund_innen des IIC-Austria,

wir bedanken uns für Ihre Teilnahme an unserem Veranstaltungsprogramm, welches diesmal unter dem Motto: Erfassen, Archivieren - Sammlungsdatenbanken stand. Am 9. Juni bekamen wir eine spannende Führung durch den Schaugarten der Arche Noah (Gesellschaft zur Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt) und erhielten Einblicke in die Aufgaben der Erhaltung von Pflanzenraritäten und Saatgut.

Mit einem weiteren Fachvortrag am 23. Juni wurde das Thema Sammlungsdatenbanken in den Kontext von Museen gesetzt und diskutiert.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen,

der Vorstand

 


 

Die aktuellen News in Conservation (Ausgabe 53, 2016) des IIC sind veröffentlicht. Bitte lesen sie hier.

 


 

Dank allen Besucher_innen des Tages der Restaurierung am 14.3.2016 im Kunsthaus Graz.
Termin und Programm für den nächsten Tag der Restaurierung 2017 stehen bereits fest. Wir freuen uns, Sie wieder begrüßen zu dürfen!

 


 

Liebe Mitglieder und Freund_innen des IIC-Austria,

ein in Frankreich erlassenes Gesetz ordnet alle Restauratoren dem Kunsthandwerk zu. Das hat in Frankreich Folgen für die Bedingungen zur Berufsausübung im Sinne einer freiberuflichen Dienstleistung. Auf europäischer Ebene bedeutet das Gesetz nach 40 Jahren Hochschulausbildung einen massiven Rückschritt für den Berufsstand. Der Französische Restauratorenverband, FFCR, Mitglied bei E.C.C.O., bittet um Unterstützung bei einer Unterschriftensammlung gegen diese Einstufung. Bitte unterschreiben und verbreiten Sie diese für den Berufsstand des Restaurators wichtige Petition.

http://www.petitionen24.com/alerte_les_restaurateurs_francais_du_patrimoine_sont_en_danger

Jede Unterschrift zählt und je mehr diese Petition unterstützen, desto größer sind die Chancen, der berufspolitischen Entwicklung in Frankreich und letztendlich auch in Europa entgegenzuwirken. Und mitmachen ist denkbar einfach:

1. Klicken Sie den Link an: http://www.petitionen24.com/alerte_les_restaurateurs_francais_du_patrimoine_sont_en_danger

2.       Tragen Sie am Ende der Seite Name, Vorname, Stadt, Land und Mailadresse ein

3.       Geben sie an, ob Sie die Unterschrift veröffentlichen wollen

4.       Geben Sie den automatisch generierten Code in die freie Zeile ein

5.       Klicken Sie auf Unterschreibe diese Petition

 


 

Auf der vom  28. - 30. Januar 2016 stattgefundenen Monumento war der IIC Austria mit einem Stand vertreten. 

Dort konnten Sie auch die frisch erschienenen "Restauratorenblätter - Papers in Conservation" erwerben. Diese sind nun per Bestellung über den Verlag erhältlich.

Wir danken für Ihren Besuch!

 


 

SPENDENAUFRUF "Restauratoren ohne Grenzen"

Europas Geschichte ist in den Archiven authentisch dokumentiert. Archivmaterial  wurde auf Grund seines unspektakulären Aussehens kaum besonderen Restaurierungsmaßnahmen unterzoge und wenig verändert, so das Text und Material aussagekräftige Informationsträger sind. Archivgut nimmt einen besonders wichtigen Platz ein, wenn es um die Dokumentation, Identifikation und Legitimation von Kultur und Vergangenheit geht.  Das Verhältnis der Menschen zueinander und zu ihrer Umwelt werden durch Verträge, Gerichtsakten und andere schriftlichen Zeugnissen unmittelbar gespiegelt.

Die Bedeutung schriftlicher Quellen wird zur Zeit im Irak, in Syrien und den angrenzenden Gebieten deutlich, wo sich die Vernichtung alles vermeintlich islamfeindlichen gegen Menschen und Kulturgut richtet. Neben herausragenden Bauwerken, die medienwirksam zerstört werden, gehen Archivmaterial und Handschriften verloren. Das Zweistromland ist die Wiege der europäischen Kultur, was da bedroht ist ist also auch unser Kulturerbe im engeren Sinn.

Der Verein "Restauratoren ohne Grenzen" unterstützt die Rettung schriftlichen und graphischen Erbes im Katastrophenfall. Konkret erreicht uns eine Bitte um Hilfe aus dem Irak, wo es um die Erstversorung von Dokumenten unmittelbar nach der Bergung geht. Aus Sicherheitsgründen können keine Details veröffentlicht werden. Für diesen und ähnliche Fälle werden Menschen aus der Region in Österreich geschult. Auch eine restauratorische Notfallanleitung auf Arabisch entsteht gerade. Ein europäisches Außenministerium hat den sicheren Transport von Material in die Region zugesagt.

Das alles kostet keine Unsummen, aber doch ein wenig Geld. Wir möchten Sie daher um eine Spende auf folgendes Konto bitten.
"Restauratoren ohne Grenzen"
IBAN: AT742023000000507681
BIC: SPLSAT21.

Wer Mitglied beim Verein "Restauratoren ohne Grenzen" werden möchte, und uns damit finanziell und ideell unterstützen möchte ist herzlich willkommen. Bitte senden Sie uns Ihren Anmeldewunsch an: restauratorenohnegrenzen@gmail.com

Mit Dank und freundlichen Grüßen
Dr.  habil Mag. Patricia Engel, akademische Restauratorin

 


 

SPENDENAUFRUF "Nepal"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in den vergangenen Jahren war das Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst Wien unter Leitung von Frau Prof. Dr. Gabriela Krist, der vormaligen Präsidentin des IIC-Austria, in Nepal tätig und unterstütze dort das Kathmandu Valley Preservation Trust (KVPT) bei der Erhaltung und Restaurierung des lokalen Kulturerbes. 
Aufgrund des verheerenden Erdbebens im April 2015 im Kathmandu-Tal bitten wir Mitglieder und Unterstützer des IIC-Austria nach Möglichkeit den vom Institut gestarteten Spendenaufruf zu unterstützen.

Die Folgen dieser Naturkatastrophe für Nepal sind verheerend – tausende Menschen verloren ihr Leben, noch mehr wurden ihrer Existenzgrundlage beraubt. Ganze Stadtteile und bedeutendes Kulturerbe liegen in Trümmern und es wird Jahre dauern alles wieder aufzubauen.
Auch vier der Mitarbeiter des KVPT und deren Familien haben durch das verheerende Beben ihre Häuser verloren. Nachdem sie in den ersten Wochen unter Planen leben mussten, haben  Sie nun mit dem Bau von Hütten aus einfachsten Materialien begonnen, um sich vor dem Monsun zu schützen.

Diese Menschen haben das Team des Instituts in den letzten Jahren immer herzlich willkommen geheißen und bei den Arbeiten vor Ort unterstützt.
Nun wollen auch wir ihnen durch Ihre Spenden bei der Errichtung neuer, erdbebensicherer Häuser helfen!
Damit Ihr Geld auch sicher dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird, werden alle Spenden spätestens im September 2016 durch das Institut vor Ort direkt an die Familien übergeben. Einen ersten Teil der Spenden konnten wir bereits im Zuge unserer diesjährigen Arbeitskampagne im September 2015 überreichen – die Freude und Dankbarkeit war riesig!

Bitte hören Sie dennoch nicht auf zu spenden, Ihre Hilfe kommt auch in Zukunft noch sicher in Nepal an, denn nach dem Arbeitseinsatz ist vor dem Arbeitseinsatz!

Spendenkonto:
IBAN: AT08 1200 0512 6020 0213
BIC: BKAUATWW
Kennwort: Patan (ID170111)

 


 

HERBSTPROGRAMM 2015

Bereits am 4.11.2015 gab es im Rahmen unserer gewohnten Herbstprogrammreihe zu einen interessanten Fachvortrag den Fürstenzimmern der Feste Hohensalzburg. Im Dezember luden wir Sie zu einer Führung durch die Sammlung des Uhrenmuseums ein.

Vielen Dank für Ihr Kommen!

 


 

In der Ausgabe 220 von Museum Aktuell informierte Paul-Bernhard Eipper, Präsident des IIC Austria, über den Verein sowie den Relaunch der Restauratorenblätter. Das Interview kann hier abgerufen werden.

 


 

Den am 18.12.2014 erschienen Band 32 der "RESTAURATORENBLÄTTER - Papers in Conservation" können Sie noch über den Verlag erwerben.

Die "RESTAURATORENBLÄTTER - Papers in Conservation" 33/2015 wurden im Januar 2016 ausgeliefert. Auch sie können über den Verlag bezogen werden.

Ein Call for Papers für Band 34 wurde bereits veröffentlicht. Mehr dazu hier.